Schon in meinem kleinen Stadtgarten in Berlin, dem Regen knappen Nordosten Deutschlands, hätte ich gerne mehr Wasser. Und so ist es in allen drei von uns besuchten Ländern auf der arabischen Halbinsel: Oman, Abu Dhabi und Dubai. Am meisten interessierte mich der Oman; er ist fast so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, allerdings nur vom fünf Millionen Menschen bewohnt. → weiterlesen
Von Vorgestern nach Übermorgen in einer Woche

Unsere Februarreise auf der arabischen Halbinsel, begann im Sultanat Oman, in der Hauptstadt Muskat. Überall gepflegtes Grün, vor der großen Sultan Qabus Moschee üppige Beete und kurzgeschnittener Rasen. Erst erschien es mir wie aus Plastik; aber da waren auch Schläuche. Ein mittelalter Mann bückte sich und tastete, um dann mehrmals „Wahnsinn! Respekt!“ zu rufen. Er sei aus der Baubranche und wisse, was da für Mühen hinter steckten.
Wie vielfältig kann Salbei sein?
Nun ist die Frankreichreise vom letzten Jahr schon lange her, und am meisten erinnere ich mich daran: Was alles Salvia (oder französisch sauge) genannt wird.
Es war in einem Pflanzengeschäft im Charollais, da waren sie nicht nur in vielen Farben im Angebot, auch meine Perovskia „Blue Spire“, die Blauraute, wurde als Salbei verkauft.→ weiterlesen
Sommer in Südfrankreich
In den letzten Monaten war der Baumentscheid in Berlin auch in meinem Blog das Wichtigste. Nun braucht es den Volksentscheid nicht mehr: Das Abgeordneten Haus hat am 3.11.25 das Klimaanpassungsgesetz verabschiedet, das bis 2040 eine Millionen Bäume für Berlin vorsieht, für alle Menschen fußläufige Grünflächen und eine Veränderung des Wassermanagements. Vor allem zu der besseren Nutzung des Regenwassers habe ich viel gelesen und geschrieben. In den nächsten Jahren wird es wichtig sein, gerade die bezirklichen Behörden bei der Umsetzung des Gesetzes zu unterstützen.
Rezension: Der Kosmos Baumführer – Europa von Margot Spohn und Roland Spohn
Nachdem mir ein Kosmos Führer derselben Autorin so gut gefallen hatte Rezension: Was blüht denn da? von Margot Spohn, wollte ich auch diesen kennenlernen.
Das BäumePlus Gesetz ist beschlossen!
Ohne Gegenstimmen, mit Enthaltungen der AFD wurde am 3.11. das Gesetz verabschiedet. Und wie geht es nun weiter? Erst einmal bedeutet es, dass die für den 8.12. d. J. vorbereitete Unterschriftensammlung nicht nötig ist. Nun gilt es, die Energien auf die Schritte der Umsetzung zu lenken. Am 4.12. findet der 10. Baumsalon statt link Sichern Sie sich eine kostenlose Eintrittskarte!
Vogelfutter kann für Katzen giftig sein!
Wir füttern seit Langem Vögel: in meinem Buch schwärme ich davon und beschreibe auch, wie mein Mann Vogelfutter mixt mit: Haferflocken, Mehlwürmern und Rosinen. Vögel füttern
Wenn ich das noch einmal lese, werde ich ganz nostalgisch, denn es gibt kaum noch Vögel, nicht mal Spatzen. Einige Meisen, mal ein Eichelhäher, mal ein Rotkehlchen. Den Artenschwund gibt es also auch mitten in der Stadt, wo kaum Gifte, die dann auch noch Pflanzenschutzmittel heißen, eingesetzt werden. Rezension: Die Akte Glyphosat von Helmut Burtscher-Schaden
Neues vom BaumEntscheid (Stand September 2025)
„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen,
war vor zwanzig Jahren.
Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“
Jetzt Samen für die Einjährigen ernten!
Seit die Enkeltöchter damals, (vor über zehn Jahren) ihre Versuche mit Samentütchen machten, habe ich mich zur Samensammlerin entwickelt, natürlich mit samenfesten Samen!
Rezension: Klimaresilienz Was wir tun können, damit uns die Klimakrise nicht krank macht Die besten Strategien gegen Hitzestress, Extremwetter, neue Krankheiten und seelische Belastungen von Christina Berndt
Frau Berndt ist Wissenschaftsjournalistin und schreibt anschaulich, wie Individuen sich ein- und umstellen können, um die kommenden Belastungen besser ertragen zu können—also, wie sie ihre eigene Resilienz verbessern können.
Dabei zitiert sie Wissenschaftler, die in nicht-wissenschaftlichen Medien interviewt werden, gerne aus der Süddeutschen Zeitung, als Quellenangabe. Allerdings gibt es zu jedem Kapitel ausführliche Lese Empfehlungen, insgesamt über zwanzig Seiten.
Das Buch ist in neun Kapitel eingeteilt, mit passenden Überschriften, wie „Ein heißes Thema“ oder „Gefährlich frische Luft“, über Artensterben und das gleichzeitige Auftreten neuer Schädlinge.
In den ersten Kapiteln werden die Veränderungen aufgezählt. Heißer wird es: da hilft schwitzen. Das kann man lernen, indem man öfter in die Sauna geht. Aber, wenn die Luft zu feucht ist, wird Schwitzen schwerer. Der neue „Klimaschick“ sei helle Kleidung, gerne weißes Leinen. Und natürlich viel trinken, da wird Einiges empfohlen. So gibt es eine Fülle von Tipps, die vor allem für Ältere gelten, denn sie sind, wie man weiß, besonders gefährdet.
Als ehemalige Kinderärztin möchte ich die Gefahren für Kinder und Jugendliche herausstellen, denn von ihnen wird hier auch gesprochen.
Es gibt Bekanntes: Nicht in der Anwesenheit Schwangeres rauchen, Stillen, aber Kaiserschnitte nur, wenn nötig! Das empfiehlt auch die WHO. Da das früher eines meiner Themen war, habe ich gegoogelt: In der BRD sind es stabil gut ein Drittel der Geburten, die WHO empfiehlt weniger als die Hälfte davon, besonders schnittbereit sind Geburtshelfer im Saarland, da sind es doppelt so viele. 60%!
Die natürliche Geburt hilft Kindern bei der Ausbildung eines stimmigen Immunsystems und schützt so vor Allergien. Dieses Thema wird, in seiner Widersprüchlichkeit ausführlich und mit neueren Erkenntnissen behandelt.
Auch Erwachsene leiden vermehrt unter Allergien, ein Grund sind die verlängerten Blühzeiten der allergenbildenden Pflanzen.
„Wider das schlechte Gewissen“ zeigt die Schädlichkeit von Fernreisen auf. Wussten Sie, dass private Propellermaschinen noch schädlicher sind? Und dass Taylor Swift Menschen verklagt, die von ihren Privatflügen berichten?
Es kommen Warnungen vor Greenwashing bei Kompensationsangeboten, www.goldstandard.org ist eine gute Adresse, wenn Flugscham auf das Gewissen drückt.
„Luft für die Seele“ zeigt Möglichkeiten auf, um sich vom Klimastress nicht zu sehr runterziehen zu lassen.
Dies gilt für alle, ein Psychiater wird zitiert: “Der Klimawandel ist ein der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit, auch für die Psychiatrie.“
Besonders sind auch hier wieder Jugendliche betroffen, die Psychologists for future sehen eine Zunahme an Depressionen und anderen Störungen.
Deshalb sei es wichtig, die Bedrohung auch immer mit Handlungsmöglichkeiten für dem Einzelnen zu begleiten, auch wenn es nur eine wenig ist, der Seele hilft es. Und auf Erfolge hinzuweisen, etwa, dass das Ozonloch durch gemeinsame weltweite
Anstrengungen wieder geschlossen ist.
Hier das Schlusswort: „Für den Zustand der Erde gilt somit ebenso wie für die Seele des Menschen: Es gibt sie, die Chancen zur Resilienz, auch in Zeiten des Klimawandels. Sie sind überall. Man muss sie nur ergreifen.“
