Rezension: Das große Buch der Gärtnerinnen & Gärtner von Anja Birne und Marion Nickig

Das große Buch der Gärtnerinnen & Gärtner ist nicht nur groß, es wiegt über drei Pfund: „Das gesamte Gartenwissen aus 100 interessanten Gärtnereien“ in Buchform. Es ist breiter als DIN A4 und mit einem Hardcover versehen. Man braucht beide Hände, um es zu halten, wie einen Schatz.

Die Gärtnereien liegen in Deutschland, die meisten in Niedersachsen, je vier in Österreich und in der Schweiz. Die Betriebe werden über ihre Gärtner/innen vorgestellt, mit Namen und Fotos. Wir erfahren auch das Gründungsjahr; es sind viele Traditionsbetriebe dabei, am ältesten die Späth’sche Baumschule in Berlin, die im letzten Jahr ihr 300. Jubiläum feierte. Es gibt Angaben zu den Mitarbeiter/innen und dazu, wie die Produkte vermarktet werden. Beim Zusatz In der Nähe werden touristische Attraktionen in der Umgebung aufgezählt.

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Weiß im Garten

Pfingstrose.
Hesperis.

Nachdem ich den letzten Blogbeitrag über Weiß im Garten geschrieben hatte, sah ich immer mehr Weißes, das auch noch darein gepasst hätte. Als Erstes die Hesperis in unserem Garten. Als wir dann nach Norddeutschland fuhren, um die wiedergewonnene Reisefreiheit auszunutzen, fuhren wir auf der Autobahn und vor allem Landstraßen an den schönsten Sträuchern oder weiß-blühenden Bäumen vorbei. Also muss es einen zweiten Teil geben!

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Ganz in Weiß

In den Kleingärten.

waren Sträucher und Bäume in den letzten Wochen. Erst kamen die Obstbäume bei uns, den Nachbarn und dann besser zu sehen in den Kleingärten, weil es da durchsichtige Zäune gibt. Und dann blühten die Straßenbäume, in hellem Weiß die Ebereschen, etwas cremiger die schwedischen Eschen, und inzwischen auch die Kastanien in den Gärten und Parks.

Schneeball von den Nachbarn.

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In der zweiten Maihälfte

Magnolia liliiflora ‚Susan‘.

Nun sind die Eisheiligen vorüber, eigentlich war schon ein paar Tage vorher klar, dass es keinen Frost mehr geben würde. Dafür gab es im Mai zwei Tage mit über 30 °C, und zwei Tage mit Schneetreiben. Die Klimakrise bringt offenbar nicht nur mehr Wärme, womit ich mich anfreunden könnte, sondern Überraschungen, die das Planen erschweren. Das Gärtnern im Mai, mit seinem Warten auf frostfreie Nächte ist vorbei. Die Magnolien in unserer Straße verblühen, nur meine dunkle Magnolia liliiflora ‚Susan‘ fängt mit dem Blühen erst an.

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Ein paar Gedanken zum Muttertag

Muttertag

Eigentlich finde ich, dass jeder Tag ein Muttertag ist. Was nicht heißt, dass ich mich nicht über den Fliederstrauß freue, den ich immer bekomme. Aber Sie suchen noch nach einem Geschenk? Die Tipps im Kapitel “Ich habe Dir heute ein Paar Blumen nicht gepflückt, um Dir ihr Leben zu schenken“ meines Buches, dessen Titel ein Satz von Christian Morgenstern war, gelten natürlich nicht nur für gartenliebende Mütter und Omas, sondern auch am danach kommenden Vatertag für Väter und Opas.

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Rezension: Die Bank gewinnt immer: Wie der Finanzmarkt die Gesellschaft vergiftet von Gerhard Schick

Die Bank gewinnt immerWas hat eine Rezension wie Die Bank gewinnt immer über den Finanzmarkt in einem Blog einer Gartenoma zu suchen? Ihre Rente ist doch so sicher, wie Norbert Blüm es immer versprochen hat. Ganz einfach: Weil die Renten der Kinder und Enkelkinder es nicht mehr sind, aber Oma sich wünscht, dass sie den Garten erhalten können. Und ich werde für meinen Leseeifer belohnt: seit ich in diesem Buch lese, verstehe ich Vieles besser, zum Beispiel die hilflosen Versuche, den Wire Card Betrug aufzuarbeiten. Aber sehen Sie selbst!

Gerhard Schick hat sich während seiner mehr als zehnjährigen Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter der Grünen das Wissen über Grundlagen, aber auch über die Hintergründe der Finanzwelt erarbeitet. Als promovierter Volkswirt verfügte er über die Voraussetzungen dafür, denn es geht darum, dicke Bretter zu bohren. 2018 entschloss er sich, inmitten der Wahlperiode, sein Mandat aufzugeben und eine NGO aufzubauen, um eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Sie heißt: Finanzwende.

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Zwiebelevaluationsbericht über Spätblüher

Kaiserkrone.

Zwiebelevaluationsbericht Ende April 2021

Der Zwiebelevaluationsbericht geht weiter mit den Fritillaria und dann: Lilien, Gladiolen, einige Stauden für die jetzt auch Pflanzzeit ist und welche Erfahrungen ich mit ALDI Pflanzen mache.

Schachbrettblume.

Die Schachbrettblumen (fritillaria meleagris) blühen auch schon. Seit Jahren liebe ich sie und setze etwa alle drei Jahre welche nach, da sie verschwinden. Erfreulich war bisher eine treue Kaiserkrone (fritillaria imperialis) die immer blühte, die anderen zeigten nur das hübsche, etwas zerzauste Blattwerk.

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Zwiebelevaluationsbericht zu Frühblühern

Scilla.

Anfang April 2021

Bei meinen Frühlingsspaziergängen in unserem und anderen Gärten kommen täglich neue Erfahrungen dazu. Warum diese nicht mal evaluieren? Wir lernen jetzt täglich mehr über Studien anlässlich von Corona. Als ich noch Gesundheitswissenschaftlerin war, kam die evidenzbasierte Medizin auf, bei der es darum geht, Evaluationen nach ihren Stärken und Schwächen zu bewerten. Deshalb vorweg: Dies ist reines Erfahrungswissen, die Anzahl der Zwiebelkohorten zu gering, um Aussagen zu verallgemeinern (Schwäche!), aber über dreißig Jahre Beobachtung bringen auch eine beachtliche Stärke mit sich. Außerdem laufen parallel Untersuchungen nach der Delphi Methode („Ziel der Delphi-Methode ist es, das Wissen mehrerer Experten zusammenzuführen, um zu einer Prognose zu kommen“), weil ich mich gerne mit meinen Gartenfreundinnen darüber austausche.

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Die Forsythien blühen!

Die Forsythien blühen und das heißt für Gärtner, die Rosen können (müssen!) geschnitten werden. Wir werden im Alter immer mutiger, noch zwei Jahre weiter so und mein Mann wird schneiden, wie es die Ratgeber empfehlen: Beetrosen ganz niedrig, Edelrosen auf 30 cm und auch bei Busch-, Strauch- und Kletterrosen kräftig zurückschneiden, gerne mal einen Trieb ganz unten. Mein Vorschlag ist das schon seit Langem, aber nun hat auch er James den Gärtner entdeckt und dem glaubt er es …

Fertig geschnitten sind Hortensien, auch die Gräser des Vorjahres und die Blätter der Elfenblume (Epidemium). Da waren wir gerade rechtzeitig, denn schon kommen die kleinen Blüten so zart wie Elfchen, die leicht mit den alten Blättern abgeschnitten werden.

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Rezension: Bauern, Land: Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang von Uta Ruge

Der Untertitel des Buches Bauern, Land: Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang von Uta Ruge verspricht viel, aber, um es gleich zu sagen, nach der Lektüre der 470 Seiten weiß ich wirklich mehr über Land, Leute und globale Zusammenhänge in der Landwirtschaft. Es gibt auch ein Glossar.

Uta Ruge wurde als Tochter eines gut bestellten Bauern auf Rügen geboren, die Familie floh, als die Höfe zu LPGs vergesellschaftet wurden. So bald wie möglich bewarb sich der Vater um einen freiwerdenden Hof in der Nähe der Nordsee und wurde Moorbauer. Es wird detailliert vom Aufwachsen auf dem Lande gesprochen, von langen Arbeitstagen und von Armut bei den Bauern. Zu den Berichten aus ihrer Kindheit heißt es im Klappentext: „Aber auch davon, wie man sich gegenseitig unterstützt und hilft und zusammen feiert, von dem Eifer der kleinen Kinder, die den Eltern zur Hand gehen und lernen, dass gegen Arbeit nichts hilft, außer sie zu tun.“

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