Das Tomatenjahr geht seinem Ende zu

In diesem Jahr gibt es viele Tomaten, wir essen sie immer noch täglich. Im letzten Jahr schrieb ich, dass ich es mit mehr Pflanzen versuchen würde. Es wurden drei Harzfeuer, zwei Cocktailtomaten und zwei Tamina, die ich als Pflänzchen kaufte. Dazu kamen mehrere namenlose, die sich zum Teil selbst aussäten, teils hatte ich Samen aus leckeren kleinen birnenförmigen Tomaten gezogen.

Am 12.8. erschien im Berliner Tagesspiegel ein Artikel „Wie Tomaten gerettet werden“. Es geht um Pflegetipps für wechselhafte Witterungen. Sie bringen die Tomaten zum Platzen. Diese Erfahrung machte ich auch schon im letzten Jahr. Ursache ist das wechselhafte Wetter, so wie wir es in diesem Jahr besonders oft hatten. Es gibt auch Sorten, die weniger anfällig sind.

Bei der Wasserzufuhr geht es nicht nur, wie ich bisher dachte, um zuviel Wasser durch andauernde Regenfälle sondern auch um einen zu großen Wechsel zwischen trocken und nass. Ich werde also mehr darauf achten, dass sie regelmäßig gegossen werden.

Es liegt auch an den Sorten, sehr große Tomaten und solche in Flaschenformen seien eher betroffen. So war auch mein Eindruck: In diesem Jahr, das ja ein gutes Tomatenjahr bei uns ist, zeigt sich, dass kleine Tomaten, etwa meine Cocktailtomaten, weniger platzen, aber auch solche mit einer härteren Schale, wie die Harzfeuer. Sie stehen bei uns auf der Terrasse, sodass ich leicht ernten kann.

Störend sind seit einiger Zeit die gelben und braunen Blätter, vor allem unten rum. Diese sollten rasch entfernt werden, da sie von Pilzen befallen werden. Hässlich sind sie auch! Im nächsten Jahr werde ich Pflanzen mit schönen und gesunden Blättern, etwa Trichterwinden, dazwischen stellen.

Noch eine Woche gebe ich denen, die noch grün sind. Dann werden sie geerntet. Wer schon beginnt, sich rot zu verfärben darf nachreifen, die ganz grünen kommen auf den Kompost. Sie werden nicht mehr die Zeit haben, ihren Gehalt an Solanin gänzlich abzubauen. Und Solanin ist giftig!

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