Was Wissenschaftler*innen zur Gesundheit beim An-der-frischen-Luft-sein sagen (könnten)

Was macht Wissenschaft aus? Auch im Nachgang zur Bewältigung der Coronapandemie wird diskutiert, wer wann was erforscht hatte.

Denn es geht nicht darum, die eine Wahrheit für ewig zu finden, sondern das, was den jetzigen Wissensstand darstellt, zu erklären. Und der kann von der nächsten Studie hinterfragt sein. Manches wird zum Nutzen des Aufenthalts im Grünen schon gewusst, das möchte ich in Begleitung des BaumEntscheids an Studien über des Wohlsein vom Lebens mit dem Grünen darstellen:→ weiterlesen

Ganz Berlin wird Grün!

Ein bisschen Fantasy braucht es noch, um sich das vorzustellen:

Gerade in dichtbebauten Kiezen alle fünfzehn Meter ein Baum, auf jeder Seite!

Wer sich für Gärten interessiert liest immer wieder, dass im alten Persien Garten dasselbe Wort ist, wie das für das Paradies, wahrscheinlich galt das auch damals schon eher für die Besserverdienenden.
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Rezension: Meine Welt der Stauden Eine Liebeserklärung an blühende Beete und ans Gärtnern von Christian Kress

Dieses Buch lohnt sich für Anfänger, aber auch fortgeschrittene Hobbygärtner lernen dazu: Grundlegende Begriffe werden geklärt zu Standort, zu Bodenbeschaffenheit, aber auch zum Unterschied, den es macht, wenn dieser Boden zu ersten Mal gärtnerisch genutzt wird: Dann gilt es, das Unkraut, vor allem im ersten Jahr sorgfältig zu bekämpfen, denn im Boden sind oft viele Samen.

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Rezension: Omas for Future von Cordula Weimann

Im Vorwort erklärt Frau Weimann, warum sie, die nie Journalistin, Politikerin oder Wissenschaftlerin war, oder werden wollte, das Buch schrieb: Um die schweigenden Mitbürgerinnen unter uns Älteren dazu zu bringen, Verantwortung für die Erde zu übernehmen. Schon weil sie eine immer größer werdende Wählerschaft darstellen. Und sie sind auch die, die sich nun Fernreisen, Kreuzfahrten leisten. Dass sie besonders viel CO2 emittieren, wird an Beispielen vorgerechnet.

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Rezension: Tobias Peterson Balkongärtnern Jetzt wird‘s richtig schön!

Vor vielen Jahren hatte ich auch mal Balkone. Beim Blättern durch die Bilder, was man alles nicht machen sollte, kamen mir mehrere Aha-Erlebnisse: also daran lag es! Es ist die originelle Idee dieses Buches: das Doppelseiten-Prinzip, links das Foto vom traurigen So nicht! Und „rechts, wie es viel besser funktioniert.“ 

Auf über zwei hundert Seiten, reich bebildert, und für nur €15 gibt es diesen idealen Ratgeber: größer als DIN A 5, aber noch handlich.

Es gibt Tabellen, in denen geeignete Pflanzen zusammengestellt sind. Einmal sind es „Die 120 besten Pflanzen“. Da staunte ich, die erfahrende Gärtnerin, was alles giftig ist! Nicht nur Lenzrosen und Immergrün, auch Alpenveilchen, Traubenhyazinthen und Zwergnarzissen. Gut, dass die Enkelkinder schon erwachsen sind…

Alle Pflanzen werden mit ihren deutschen Namen beschrieben, bei den Tabellen sind auch die botanischen. Dann gibt es Ratschläge zur Kombination von Farben und Formen (auch der Blätter), und das für die Jahreszeiten, die Sonnenlagen. Sie wollen auch etwas ernten, etwa Kräuter? Dafür gibt es Beispiele. Vorsicht vor Minze und Zitronenmelisse, sie sind Platzhirsche und verdrängen Anderes!

Es geht um Wasserbedarf, wer braucht welche Erde, welchen Dünger, wieviel Raum? Und dann wird gut begründet: Rosen und Eichen sind Tiefwurzler, Birnen wachsen säulenartig und sind wegen Ihrer Höhe bei Wind gefährdet, deshalb lieber Äpfel. Auch bei Gräsern sollten es nicht hohen werden. Was ist beim Sonnen-, was beim Windschutz zu beachten?

Dann geht es zum Mobiliar, beim Boden keine billigen Holzlatten nehmen, die verrotten. Holzmöbel brauchen nicht geölt zu werden, und, wenn es eine große Terrasse ist, kann es auch ein Strandkorb werden.

Beim Thema Umtopfen ein guter Tipp: wenn die Töpfe rechteckig sind, kann man, auf kleinem Raum, mehr unterbringen. Und dann die richtige Dränage beachten!

Zu „Schädlinge, Krankheiten und andere Plagegeister“ kommen auch neuere Erkenntnisse. Vieles hat sich bewährt, leider auch die Erkenntnis, dass Tauben dauerhaft zu vertreiben „eine Lebensaufgabe sein“ kann.

Dann kommen die „Blattlausmagneten“.  Da schreibe ich einfach ab: „Übrigens sind Ameisen gute Freunde der Blattläuse. Sie ernähren sich vom Honigtau, der von den Blattläusen ausgeschieden wird. Im Gegenzug schützen die Ameisen die Blattläuse. Ganz so nett sind die Ameisen dann aber doch nicht: Untersuchungen haben gezeigt, dass Ameisen die Läuse mit chemischen Stoffen langsamer machen oder ihnen die Flügel ausreißen, sodass sie nicht abhauen können.“

Ratgeber für Planung, Gestaltung und Pflege von Balkonen

Lilien unter der Jungfrau Maria und andere gemalte Pflanzen

Einmal im Jahr lädt die hiesige Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur zu einer Führung in Museen. Diesmal war es in der Gemäldegalerie, dass Frau Müller und Herr Hoffmann die versteckten Botschaften der alten Gemälde für uns entschlüsselten.

Frau Müller vom Freilandlabor in Britz kennt sich mit Pflanzen aus, Herr Hoffmann, ein studierter Kunsthistoriker, Theologe und Katholik, wie er sich wieder vorstellte, erklärt die theologischen Hintergründe.

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Chrysanthemen heißen jetzt Winterastern

Jeden Herbst kaufte ich für die Terrasse einen großen Topf mit Chrysanthemen und pflanzte sie dann, wenn sie verblüht waren, im Garten ein, immer da, wo die Farbe hinpassen würde. Aber nie kamen sie im nächsten Jahr wieder.

Nur einmal, vor etwa zwanzig Jahren war es eine blass-rosane, die kam in den Vorgarten. Und Jahr für Jahr blüht sie, gezogen in eine hell-rosane Rose Mirato, die sie ablöst mit dem Blühen. Dass sie so gut gedeiht, liegt wohl an der Sonnenlage und daran, dass da mehr Sand- als Lehmboden ist. Leider ging sie, wenn ich sie, weil so wüchsig, auch in anderen Teilen des Gartens beheimaten wollte, dort immer ein.

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