Ich bin immer auf der Suche nach Studien über die Bedeutung des Grüns für die menschliche Gesundheit. Da kam die Juni-Ausgabe der Zeitschrift der Berliner Ärztekammer wie gerufen mit dem Titel: Heilsame Architektur, Ganzheitliche Raumkonzepte für Kliniken und Praxen. Frau Dr. A. Müller-Lissner hat sie geschaffen: Berliner ÄrztInnen
Besonders gefällt mir die Kolumne zum Vitamin G.
Mit Genehmigung von Autorin und Redaktion darf ich sie hier übernehmen:


In Sissinghurst ist es gelungen, den Garten und die ihn umgebenden Ländereien auf solide ökologische und ökonomische Grundlagen zu stellen. Über diesen Garten, sein Schöpferehepaar Vita Sackville-West und Harold Nicolson, aber auch über die Entwicklung nach deren Tode ist viel publiziert worden, vor allem von Nigel, ihrem Sohn.
Das Buch wollte ich lesen, weil ich beide Autoren schätze, und ich hoffte, vielleicht würde ich dann endlich wissen, was eine Blackbox ist.
Ein bisschen Fantasy braucht es noch, um sich das vorzustellen:
Dieses Buch lohnt sich für Anfänger, aber auch fortgeschrittene Hobbygärtner lernen dazu: Grundlegende Begriffe werden geklärt zu Standort, zu Bodenbeschaffenheit, aber auch zum Unterschied, den es macht, wenn dieser Boden zu ersten Mal gärtnerisch genutzt wird: Dann gilt es, das Unkraut, vor allem im ersten Jahr sorgfältig zu bekämpfen, denn im Boden sind oft viele Samen.
Im Vorwort erklärt Frau Weimann, warum sie, die nie Journalistin, Politikerin oder Wissenschaftlerin war, oder werden wollte, das Buch schrieb: Um die schweigenden Mitbürgerinnen unter uns Älteren dazu zu bringen, Verantwortung für die Erde zu übernehmen. Schon weil sie eine immer größer werdende Wählerschaft darstellen. Und sie sind auch die, die sich nun Fernreisen, Kreuzfahrten leisten. Dass sie besonders viel CO2 emittieren, wird an Beispielen vorgerechnet.