hatte mich bisher nicht interessiert, passt ja in meinen Garten nicht rein. Keine großen Bäume in einem kleinen Stadtgarten! Erst auf der Englandreise im April dieses Jahres sah ich sie in mehreren Parks—und mit dem gehörigem Abstand. So wirkte er etwa so, wie auf den Bildern von Caspar David Friedrich.
Heute mal royal: Beim Rückzugsort des Prinzen in High Grove und Neues von der Chelsey Flower Show
Inzwischen ist er der König: Charles III. Beim Besuch durften wir keine Fotos machen, deshalb hier eines von der Tüte des Shops . Wenn Sie welche vom Garten sehen wollen, empfehle ich die Webseite von High Grove.
In diesem Beitrag kommen erstmal die logistischen Fragen der Gartenbesuche in England, es geht um das Planen und: was es kostet. Zum geführten Gartenbesuch komme ich zum Schluss.
Rezension: Bauern Sterben – wie die globale Agrarindustrie unsere Lebensgrundlagen zerstört von Bartholomäus Grill
Der Autor wurde 1954 als „Bauernbub“ in Bayern geboren, in seiner Kindheit erlebt er die Veränderungen der Landwirtschaft, die er dann in den Jahrzehnten seiner journalistischen Tätigkeiten durch investigative Reisen weltweit verfolgte.
Zehn Gärten in England in zwölf Tagen: Wie kann man darüber berichten?
Als ich vor dreißig Jahren nach London ging, war das Lesen der Biografie von Vita Sackville-West (Sissinghurst!) auch ein Grund, meinen Master dort zu machen, und meine Gartenleidenschaft begann; ich war Mitte Vierzig. Jeden Monat gönnte ich mir ein touristisches, meist wurde es ein Garten-Wochenende. Das erste, gleich im Oktober, ging nach Sissinghurst. Frauengärten und Männergärten. Da ich kein Auto hatte, pilgerte ich mit Bahn, Bus und die letzten Meilen zu Fuß.
Zünsler Alarm schon im April und die üblichen Verdächtigen
Die meiste Zeit im April waren wir verreist (10 englische Gärten in zwölf Tagen!), mit dem guten Gefühl, hier im Garten nichts zu verpassen. Dass es dann hier kalt war, lasen wir und freuten uns darüber. Als wir zurückkamen, war die Magnolie Susan noch in voller Blüte.
Rezension: Einfach gärtnern! Naturnah und nachhaltig von Horst Mager
Das Buch habe ich mit wachsender Freude gelesen: Erst kommt das Buch wie eine Liebeserklärung an seinen Garten daher: so, als wäre er seine Beziehungskiste, wie zu seinem Hund. Dann geht es um nichts weniger als die Liebe zur Natur, zu Pflanzen. Zu „Tiere(n) im Garten–Wie werde ich ein guter Gastgeber?“ heißt ein Kapitel. Und dass er sich als Junge zur Kommunion eine Magnolie gewünscht hatte—so etwas gefällt einer Oma.
Rezension: Die besten Weltuntergänge Was wird aus uns? Zwölf aufregende Zukunftsbilder von Andrea Paluch (Text), Annabelle von Sperber (Bilder)
Das Cover spricht die Oma in mir an: im oberen Teil ein Wimmelbild in sanften Farben, mit fröhlichen Menschen, die sich, Generationen übergreifend, der sommerlichen Natur erfreuen. Die untere Hälfte dagegen surrealistisch und geheimnisvoll, das macht neugierig. Im Buch, mit Seiten, die größer als DinA4 Seiten sind, nimmt der Text je ein Viertel ein, in der restlichen Flächen sind die wunderschön gemalten Bilder.
Zu Besuch am Rüdi
Der Rüdesheimer Platz ist ganz in meiner Nähe, ein kleiner Einkaufskiez, zu dem man gerne läuft. Vor 55 Jahren hatte ich schon mal ein Zimmer zur Untermiete in einem der nun denkmalgeschützten Häuser. Seitdem ich weiß, dass ich über die neuen Bepflanzungen am Platz schreiben werde, kommen mir immer mehr Erinnerungen, etwa, dass damals eine Telefonzelle da war, wo jetzt die Walltoilette ist, die Zelle ist jetzt gegenüber zu einer Bücherzelle geworden. Zum abendlichen Telefonieren musste ich oft Schlange stehen, und für Ferngespräche empfahl es sich, einen Stapel mit Groschen vorzubereiten.
Was ich alles bei meinen Samen noch lernen musste
Seitdem die Enkeltöchter mich vor etwa zehn Jahren von ihren Saatexperimenten mit Zinnien angesteckt hatten, bin ich es jetzt, die ihre Tradition fortführt. Und ich freue mich, dass es nach so vielen Jahren Gärtnern immer noch Neues zu entdecken gibt. → weiterlesen
Tiny forests
Falls Sie sich fragen, warum braucht es einen englischen Namen, um nach der Miyawaki Methode zu arbeiten: „Kleine Wälder“ reicht nicht, um dieses dynamische Projekt zu erklären. Erst 2021 in Deutschland gegründet und nun schon so erfolgreich, dass zwei Geschäftsführer bezahlt werden können, wenn sie das Tun der Ehrenamtlichen und anderen Laien beim Bäume Pflanzen anleiten. Schon von der Webseite fühle ich, die Oma, mich angesprochen; Menschen jeglichen Alters sollen mitmachen, und ich verrate hier schon mal: Nach nur drei Jahren ist ein Erfolg zu sehen, das könnte ich noch erleben!→ weiterlesen