Am Anfang ging es mir als Gartenoma nur um die Wasserknappheit, die hier im Nordosten Deutschlands das Gärtnern zunehmend erschwert. Ich hörte Elon Musks und Armin Laschets Lachen, als beide die Sorgen der Bevölkerung vor der Verknappung des Trinkwassers weglachten (siehe die vorherigen Beiträge zum Teslathema). Inzwischen lese ich in meinen Zeitungen (Tagesspiegel und ZEIT), alles, was zur Gigafabrik kommt, und blicke sorgenvoll in die Zukunft. Hier nun das Ergebnis des letzten Monats:
Der Milliardär Elon Musk fordert nicht nur Putin zum Zweikampf heraus, er greift nach den Sternen. Kürzlich hat ein Sonnensturm den größeren Teil seiner Satelliten zerstört. Auf keinen Fall gäbe das Weltraummüll, verkündet seine Firma SpaceX, die NASA befürchtet aber genau das, und dieser Sonnensturm war nur ein kleiner Anfang, in den nächsten Jahren werden mehr erwartet. Sein Konkurrent im All, Jeff Bezos von Amazon, beschwert sich bitter: „Bei seinen Weltraumaktivitäten halte er sich nicht an Vorgaben der Regierung und glaube offenbar, dass Regeln nur für andere gelten.“ SpaceX hat schon mal Genehmigungen für die nächsten 30 000 Satelliten beantragt. Wer auf Erden braucht das?


Das Buch Begrünen was geht ist für eine junge Zielgruppe verfasst, der Tag #machsnachhaltig blinkt auf den Umschlagseiten, die Informationen sind kurz und knackig, viele Ausrufezeichen, zwischendurch Kästchen mit Zahlen und Fakten: “Let’s make the world green again!“





Kurz vor Weihnachten ist im Garten kaum noch etwas zu tun, die Sensiblen sind schon im Wintergarten und werden maßvoll begossen. Noch hatten wir keinen Frost, die Rosen treiben weiter Knospen, am eifrigsten Schneewittchen und Mirato. Der Star war allerdings die Barkarole, diese Edelrose hatte eine Knospe in zwei Meter Höhe! Das sah in der Vase aus wie ein Himmelskörper, und musste ein bisschen zurückgeschnitten werden, um schön zu sein.

