
Rezension zum Buch Die Akte Glyphosat, wie Konzerne die Schwächen des Systems nutzen und damit unsere Gesundheit gefährden von Helmut Burtscher-Schaden.
Wussten Sie, dass deutsche Behörden zur Bewertung der Schädlichkeit von Substanzen nicht-öffentliche Studien der Industrie verwenden? Und denen mehr vertrauen, als veröffentlichten Studien unabhängiger Wissenschaftler? Und, wie 2015/16 zu Glyphosat geschehen, die deutsche Behörde BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) dies sogar für alle europäischen Staaten mitmacht? Ich auch nicht, und ich kann über meine eigene Naivität nur immer wieder staunen.
Aber der Reihe nach: Im Vorwort leitet der studierte Landwirt und Toxikologe Peter Clausing in die beiden Teile des Buches ein: Schon 1985 gab es in den USA einen Versuch von Wissenschaftlern, Lügen der Glyphosathersteller über dessen Unbedenklichkeit zu entlarven. Durch medienwirksame Darstellungen und Aktionen gelang es Monsanto, sie zu unterdrücken. Woher man das weiß? Seit etwa 3 Jahren sind in den USA durch Gerichtsbeschluss geheime Dokumente von Monsanto öffentlich zugänglich, jeder kann es nachlesen: Roundup (Glyphosate) Cancer Cases: Key Documents & Analysis








Gelb sind noch immer die Nachtkerzen, die Rudbekia nitida und triloba, die Staudensonnenblume, die Sonnenbraut und als Bodendecker der Lerchensporn. Hoch oben, auf drei Metern, in der Birne, blüht ein Kürbis immer weiter. Er wurde im Mai bei Apfeltraum gekauft, wo nicht nur die Tomaten, sondern auch die Kürbisse so schöne Namen hatten, dass man sie gleich vergisst. Wahrscheinlich ein Muscat de Provence.







In Lyon gibt es ein kleines Gärtchen zu besichtigen,