
Schon als sich das Flugzeug dem Flughafen in Marrakesch näherte, überraschte mich das viele Grün, in perfekt angelegten Anpflanzungen: vor allem Olivenhaine in geordneten Reihen. Und der erste Eindruck hatte nicht getäuscht: Auf der Rundreise durch die Königsstädte kam ich aus dem Staunen nicht heraus. Auch entlang der Straßen, die durch Wüstengebiete gingen, sahen wir viele Dattelpalmen, manche noch recht jung, Sisal und immer wieder Olivenwäldchen. Unser Reiseleiter, ein Fan des marokkanischen Regierungschefs, berichtete, dass der König jedes einzelne Bäumchen davon gespendet hätte.









Gelb sind noch immer die Nachtkerzen, die Rudbekia nitida und triloba, die Staudensonnenblume, die Sonnenbraut und als Bodendecker der Lerchensporn. Hoch oben, auf drei Metern, in der Birne, blüht ein Kürbis immer weiter. Er wurde im Mai bei Apfeltraum gekauft, wo nicht nur die Tomaten, sondern auch die Kürbisse so schöne Namen hatten, dass man sie gleich vergisst. Wahrscheinlich ein Muscat de Provence.





