Ein antiautoritär gestalteter Garten: Was kann das werden? Ich erinnere mich an die Siebziger und Achtziger Jahre, wo ich als Kinderärztin mit so erzogenen Kindern zu tun hatte. Sie waren von meiner Autorität eher überfordert, als dass sie selbstbewusst oder gar aufgeblüht erschienen wären. Mit neugierigen, etwas spitzen Fingern bestellte ich das Buch zur Rezension und lese den besten Ratgeber, den ich kenne!
Besonders für angehende Hobbygärtner:innen möchte ich ihn empfehlen, schon auf dem Titelblatt der Hinweis: Weniger Aufwand/mit selbst versamenden Pflanzen, auf der Rückseite wird ergänzt: Gärtnern mit dem Zufall—naturnah & pflegeleicht. Und: Weniger gießen/mehr genießen! Wer wollte das nicht?
Das Buch hat ca. 130 Seiten, fast in DIN A4 Größe, mit vielen Fotos und Zeichnungen zur Erläuterung des Textes. Pflanzen werden mit ihren Besonderheiten genau beschrieben und gezeigt. Zum Schluss kommen die üblichen Hinweise.
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Heute habe ich seit vielen Monaten (ja, Corona war auch ein Grund) wieder meine Pflanzen im Garten besucht, geguckt, wie es ihnen geht und auch etwas gearbeitet. Eine Entdeckung sind die zwei vor einem Jahr gesetzten Helleborus foetidus Pflanzen, die jetzt frische Knospen haben und mit ihrem zarten Grün neben viel Braunem angenehm auffallen.










